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Buchtipps

Eine kleine Auswahl an Buch-Empfehlungen für kleine und große Leute

1) „Hallo, ihr da   Ich weiß, ich bin früh dran. Aber ich möchte sichergehen, dass ihr den Anfang nicht verpasst. Denn der Anfang ist ganz wichtig. Vielleicht denkt ihr jetzt: Hoppla, was will der denn schon so früh, der kommt doch erst in neun Monaten. Bitte tut mir das nicht an. Schaut genau hin. Ich bin doch schon da.“

So beginnt in dem Buch „Hallo, hier spricht mein Gehirn“ von Gunther Moll, Ralph Dawirs und Svenja Niescken eine Entdeckungsreise von der Zeugung bis zum Schulanfang. In kleinen Kapiteln mit Titeln wie „Geheimplan“, „Lieber Tragling als Liegling“, „Mein Leben als Windel-Casanova“ und „Die Welt als Buch“ wird auf sehr unterhaltsame Weise die Entwicklung des Gehirns veranschaulicht.

2) Lene Mayer-Skumanz und Irmgard Heringer erzählen in ihrem Buch „Löwen gähnen niemals leise, wie Lernen leicht gelingt“ von allen Kindern und Erwachsenen, die am Morgen am liebsten die Decke über den Kopf ziehen würden, die Schwierigkeiten mit der Schule und dem Lernen haben und sich selbst wenig zutrauen. Die Hauptperson David sieht nach einem stressigen Frühstück ihre Schulfreundin Viktoria und wird von ihr getröstet. Viktoria unterhält David mit ihrem „Morgen-Schuhplattler“ und hilft ihm damit, weniger Angst vor dem nächsten Diktat zu haben.

In meiner Lernförderung verwende ich dieses Buch als Grundlage für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern.

3) Ebenfalls auf  die entspannende Wirkung von Brain-Gym-Übungen weisen Gail E. und Paul E.

Dennison in ihrem Werk „Brain-Gym fürs Büro“ hin. Wenn Sie dieses Werk zur Hand nehmen, werden Sie als erstes aufgefordert, sich einen Berufsbereich auszusuchen, sich die Liste der darin vorkommenden Aufgaben, Tätigkeiten bzw. Ziele anzuschauen und diejenigen auszuwählen, in denen Sie sich verbessern wollen.

Im Coaching für Erwachsene verwende ich die Brain-Gym-Übungen gerne in der Begleitung und Beratung und zur Energie-Gewinnung.

4) Laufend neue Aufgaben zu lösen entlang einer am Boden liegenden 8 empfiehlt Deborah Sunbeck in ihrem Ratgeber „Was die 8 möglich macht.“ Die einfache Grundübung, einer 8 nachzugehen, fördert die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften und damit die geistige Leistungsfähigkeit. Ich verwende die empfohlenen Übungen immer dann, wenn Misserfolge beim Lernen die Lernenden immer starrer machen. In meiner Beratung folgt die Einführung, die natürlich dazu führen soll, selbstständig weiterzumachen.

5) Barbara Strauch äußert sich in dem Buch „Warum sie so seltsam sind“ über die Gehirnentwicklung bei Teenagern. Viele Beispiele machen das Buch anschaulich und sind eine große Hilfe für Eltern von Teenagern, aber auch für Lehrkräfte in der Mittelstufe. Die Vorstellung, das jugendliche Gehirn sei eine einzige Baustelle, ein dynamisches Gebilde, das sich in den Stirnlappen und in den Gehirnregionen für Sprache und Gefühle beständig weiterentwickelt, hilft im Umgang mit schwierigen Heranwachsenden. Ihr Verhalten wird nicht zum Problem, sondern stellt eine Herausforderung dar, die es zu bewältigen gilt.

6) In dem Ratgeber „Legasthenie: Das neue Training“ empfehlen Godela Berendes und Dr. Christine Kaniak-Urban neuen Mut für Legasthenie-Kinder. Er hilft Eltern, die individuellen Probleme ihres Kindes zu erkennen und flexibel darauf einzugehen. Mit Sprache wird fantasievoll und schöpferisch umgegangen, damit das Lernen wieder Spaß macht. Lernen ist schließlich lernbar.

Angelika Schäfer

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