1) Formulierung in verschiedenen Sinneskanälen:

 

Aussage:

Ich verstehe Sie.

 

  • Kinästhetisch:
    Ich habe das Gefühl, dass das, was Sie sagen, richtig ist.
  • Visuell:
    Ich sehe, was Sie meinen.

  • Auditiv:
    Ich höre Sie deutlich.

 

2) Erfolgreich visualisieren

 

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Stell dir vor, auf einem Tisch deiner Wahl sind zehn Gegenstände ausgebreitet! Wenn du an diesen Tisch trittst, siehst du zunächst nur ein gewürfeltes Geschirrtuch. Entferne es und sei gespannt, was du siehst!. Wieviele Gegenstände kannst du dir auf zehn Sekunden merken?

Deck das Tuch wieder über die Sachen und schreibe die gemerkten Gegenstände auf! Vergleiche deine Notizen anschließend mit den Gegenständen auf dem Tisch!

Gratuliere! Du hast dir in zehn Sekunden acht oder neun Gegenstände merken können?! Du bist hervorragend im Visualisieren und hast sicher beim Auswendiglernen keinerlei Schwierigkeiten.

Schade! Es waren nur fünf oder sechs Gegenstände?! Dann solltest du etwas für dein Vorstellungsvermögen tun. Schau dir die gemerkten Gegenstände nochmal an und schreibe auf, wie du sie dir gemerkt hast! Dann nimm einen der nicht gemerkten Gegenstände und überlege, wie er zu den gemerkten Gegenständen passt. Sollte dir dazu nichts einfallen, hole dir Hilfe bei Personen, die gut Geschichten erzählen können!

 

3) Erfolgreich zu- oder hinhören

 

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Stelle dir vor, vor dir auf dem Tisch stehen zehn kleine Filmdosen! Du wählst eine aus und schüttelst sie, um zu erraten, was sie enthält. Du weißt nur, dass alle Gegenstände mit Anbaufrüchten zu tun haben. Im Geographieunterricht nehmt ihr gerade die Landwirtschaft auf dem Gäuboden durch. Lass dir Zeit! Hör genau hin! Beschreibe das Geräusch! Vergleiche es mit bekannten Geräuschen!

Wenn du die Ungewissheit nicht mehr aushältst, kannst du die jeweilige Filmdose natürlich öffnen und nachschauen, welche Anbaufrucht sie enthält. Mach dir zu dem Geräusch, das du gehört hast, Notizen! Dann kannst du dir beim nächsten Versuch mehr Dinge merken.

Hast du viele Gegenstände gehört? Gratuliere! Du bist gewohnt, genau hinzuhören.

Du hast nur wenige Anbaufrüchte erkannt?! Dann schule deinen Hörsinn im Alltag. 
Nimm dir am Tag fünf Minuten Zeit! Setze dich an deinen Lieblingsplatz in deinem Zimmer, atme mehrmals tief durch, schließe die Augen und höre auf die Geräusche deiner Umgebung! Mach dir auch dazu Notizen! 
Wenn du diese Übung über einen längeren Zeitraum wiederholst, wirst du erstaunt sein, was deine vertraute Umgebung alles an Geräuschen bietet. Gleichzeitig trainierst du damit, z. B. bei Diktaten in Sprachen Worte gut unterscheiden und richtig aufschreiben zu können.

 

4) Erfolgreich begreifen

 

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Auf einem Tisch deiner Wahl steht ein geheimnisvoller brauner Kasten. Es duftet nach Wald.
Im Biologieunterricht nehmt ihr gerade den Bayerischen Wald durch. Du greifst in den Kasten – natürlich ohne hinzuschauen – und ertastest einen Gegenstand und versuchst zu erraten, was für eine Waldfrucht das ist. Beschreibe genau, wie sie sich anfühlt!

Wieviele Gegenstände hast du auf diese Weise erraten? Wenn du die Spannung gar nicht mehr aushältst, kannst du den Gegenstand natürlich auch in die Hand nehmen. Mach dir Notizen dazu, wie er sich angefühlt hat! Vergleiche dieses Gefühl mit dir bekannten Gefühlen beim Ertasten anderer Gegenstände!

Hast du viele Gegenstände aus dem Wald erraten? Gratuliere! Du bist viel in der Natur draußen und daher gewohnt, genau hinzufassen.

Du hast nur wenige Waldfrüchte erkannt?! Schade! Dann schule deinen Tastsinn beim Gang durch euren Garten, beim Sammeln von Gegenständen je nach Jahreszeit in der Natur.
Lege dir ein biologisches Notizbuch an! Sammle Erfahrungen in deinem Alltag und sei gespannt darauf, wie einfühlsam du im Verlauf kurzer Zeit werden wirst!

 

5) Wie verläuft eine kostenlose Schnupperstunde?

 

Wenn eine Schülerin oder ein Schüler erkennt, dass sie oder er beim Lernen weder Freude noch Erfolg hat und daran etwas ändern möchte, wird Kontakt zu mir aufgenommen und ein Termin im häuslichen Umfeld ausgemacht.
Nach einem kurzen Vorstellungsgespräch lasse ich einen Fragenkatalog von etwa 20 Fragen zum Lernalltag ausfüllen, den ich bis zur nächsten Stunde auswerte. Auch aus Zeugnissen und schriftlichen Arbeiten mache ich mir ein Bild über die Probleme beim Lernen. 
Mich interessiert, wo und wann die Schülerin oder der Schüler erfolgreich sind, wie sie ihre Fähigkeiten anwenden, wie sie mit Erfolg und Misserfolg umgehen. Ich erfrage z. B., wo, wann und in welcher Reihenfolge Hausaufgaben gemacht werden, ob ein Wochenplan besteht, ob es einen regelmäßigen Arbeitsplatz gibt. 
Wir machen gymnastische Übungen, vor allem die Schreibhaltung ist von Interesse für das weitere Vorgehen. Der Mensch als Ganzes steht im Mittelpunkt meiner Arbeit.

Nach der Auswertung meiner Ergebnisse mache ich im nächsten Schritt Vorschläge zu dem Lernprogramm, das ich für die nächsten vier Stunden durchführen möchte.

 

angelika schaefer

Angelika Schäfer
Lernen ist Lernbar

 

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