Geschichte wird lebendig

Diesem Ziel hat sich das Team des Stadtmuseums Deggendorf verschrieben. Die Dauerausstellung wird neu konzipiert.

Zur Unterstützung wurden alle Interessierten Anfang des Jahres zu Stadtgesprächen eingeladen. Wir machten uns Gedanken über Deggendorfer Persönlichkeiten und das Leben am Fluss.

Die Vielfalt des Lebens in der Stadt zeigte sich im Gespräch über Essenstraditionen von Russisch über Schlesisch, Türkisch, Griechisch bis traditionell Bayerisch. Darf es Borschtsch oder eine Hühnersuppe sein? In welchem bayerischen Biergarten isst man in Deggendorf besonders gut?

Die kulturelle Vielfalt der Stadt zeigt sich auch an diversen Sprachenstammtischen, in denen die Muttersprache gepflegt wird.

Mit Bräuchen und Kultur verbinde ich die Faschingsbälle im Cafe Wiedemann. Als ich in den Achtziger Jahren nach Deggendorf kam, ging es dort hoch her. Viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Stadtgespräche erinnerten sich mit mir gerne daran.

Als wir gefragt wurden, wie wir einem Fremden das Besondere an Deggendorf erklären würden, kamen wir auf die Lage zwischen Donau und Wald, den Reichtum an Natur (vor allem auch mit dem Gartenschaugelände an der Donau), die Nähe zur Autobahn, die Badekultur an den Weihern.

Historisch interessant ist ein Gang durch die Innenstadt von der Stadtmauer bis zur Grabkirche.

Die Ergebnisse der Stadtgespräche arbeitet das Team der Deggendorfer Museen in die neue Dauerausstellung ein, die 2021 eröffnet werden soll.  Sie stellt damit eine Bereicherung für alle Schularten in Stadt und Landkreis Deggendorf dar und kann hervorragend in den Geschichtsunterricht aller Jahrgangsstufen eingebaut werden.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

lesenEin Buch zur Hand zu nehmen, es von einer Hand in die andere zu legen, seinen Einband zu fühlen, das Titelblatt zu sehen und sich Gedanken darüber zu machen, welche neue Welt sich beim Lesen öffnen wird, wenn man das Buch aufschlägt und zu lesen beginnt -  diesen Zauber des Anfangs kann man auch in den Worten von Hermann Hesse sehen.

Diesen Zauber jedem Kind zu vermitteln, das zu lesen beginnt, ist Aufgabe der Leseförderung vom Elternhaus über den Kindergarten, die Grundschule bis zu den weiterführenden Schulen.

Lesepatenschaften unterstützen dabei Elternhaus und Schule.

Buchhandlungen bieten Leseteams an, in die Schülerinnen und Schüler einsteigen können. Sie wählen aus dem Angebot aus und beurteilen in regelmäßigen Sitzungen, was sie lesen. Besonders interessant ist die Möglichkeit, ein Schaufenster einer Buchhandlung zu einer Lektüre zu gestalten.

1) Formulierung in verschiedenen Sinneskanälen:

 

Aussage:

Ich verstehe Sie.

 

  • Kinästhetisch:
    Ich habe das Gefühl, dass das, was Sie sagen, richtig ist.
  • Visuell:
    Ich sehe, was Sie meinen.

  • Auditiv:
    Ich höre Sie deutlich.

 

2) Erfolgreich visualisieren

 

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Stell dir vor, auf einem Tisch deiner Wahl sind zehn Gegenstände ausgebreitet! Wenn du an diesen Tisch trittst, siehst du zunächst nur ein gewürfeltes Geschirrtuch. Entferne es und sei gespannt, was du siehst!. Wieviele Gegenstände kannst du dir auf zehn Sekunden merken?

Deck das Tuch wieder über die Sachen und schreibe die gemerkten Gegenstände auf! Vergleiche deine Notizen anschließend mit den Gegenständen auf dem Tisch!

Gratuliere! Du hast dir in zehn Sekunden acht oder neun Gegenstände merken können?! Du bist hervorragend im Visualisieren und hast sicher beim Auswendiglernen keinerlei Schwierigkeiten.

Schade! Es waren nur fünf oder sechs Gegenstände?! Dann solltest du etwas für dein Vorstellungsvermögen tun. Schau dir die gemerkten Gegenstände nochmal an und schreibe auf, wie du sie dir gemerkt hast! Dann nimm einen der nicht gemerkten Gegenstände und überlege, wie er zu den gemerkten Gegenständen passt. Sollte dir dazu nichts einfallen, hole dir Hilfe bei Personen, die gut Geschichten erzählen können!

 

3) Erfolgreich zu- oder hinhören

 

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Stelle dir vor, vor dir auf dem Tisch stehen zehn kleine Filmdosen! Du wählst eine aus und schüttelst sie, um zu erraten, was sie enthält. Du weißt nur, dass alle Gegenstände mit Anbaufrüchten zu tun haben. Im Geographieunterricht nehmt ihr gerade die Landwirtschaft auf dem Gäuboden durch. Lass dir Zeit! Hör genau hin! Beschreibe das Geräusch! Vergleiche es mit bekannten Geräuschen!

Wenn du die Ungewissheit nicht mehr aushältst, kannst du die jeweilige Filmdose natürlich öffnen und nachschauen, welche Anbaufrucht sie enthält. Mach dir zu dem Geräusch, das du gehört hast, Notizen! Dann kannst du dir beim nächsten Versuch mehr Dinge merken.

Hast du viele Gegenstände gehört? Gratuliere! Du bist gewohnt, genau hinzuhören.

Du hast nur wenige Anbaufrüchte erkannt?! Dann schule deinen Hörsinn im Alltag. 
Nimm dir am Tag fünf Minuten Zeit! Setze dich an deinen Lieblingsplatz in deinem Zimmer, atme mehrmals tief durch, schließe die Augen und höre auf die Geräusche deiner Umgebung! Mach dir auch dazu Notizen! 
Wenn du diese Übung über einen längeren Zeitraum wiederholst, wirst du erstaunt sein, was deine vertraute Umgebung alles an Geräuschen bietet. Gleichzeitig trainierst du damit, z. B. bei Diktaten in Sprachen Worte gut unterscheiden und richtig aufschreiben zu können.

 

4) Erfolgreich begreifen

 

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Auf einem Tisch deiner Wahl steht ein geheimnisvoller brauner Kasten. Es duftet nach Wald.
Im Biologieunterricht nehmt ihr gerade den Bayerischen Wald durch. Du greifst in den Kasten – natürlich ohne hinzuschauen – und ertastest einen Gegenstand und versuchst zu erraten, was für eine Waldfrucht das ist. Beschreibe genau, wie sie sich anfühlt!

Wieviele Gegenstände hast du auf diese Weise erraten? Wenn du die Spannung gar nicht mehr aushältst, kannst du den Gegenstand natürlich auch in die Hand nehmen. Mach dir Notizen dazu, wie er sich angefühlt hat! Vergleiche dieses Gefühl mit dir bekannten Gefühlen beim Ertasten anderer Gegenstände!

Hast du viele Gegenstände aus dem Wald erraten? Gratuliere! Du bist viel in der Natur draußen und daher gewohnt, genau hinzufassen.

Du hast nur wenige Waldfrüchte erkannt?! Schade! Dann schule deinen Tastsinn beim Gang durch euren Garten, beim Sammeln von Gegenständen je nach Jahreszeit in der Natur.
Lege dir ein biologisches Notizbuch an! Sammle Erfahrungen in deinem Alltag und sei gespannt darauf, wie einfühlsam du im Verlauf kurzer Zeit werden wirst!

 

5) Wie verläuft eine kostenlose Schnupperstunde?

 

Wenn eine Schülerin oder ein Schüler erkennt, dass sie oder er beim Lernen weder Freude noch Erfolg hat und daran etwas ändern möchte, wird Kontakt zu mir aufgenommen und ein Termin im häuslichen Umfeld ausgemacht.
Nach einem kurzen Vorstellungsgespräch lasse ich einen Fragenkatalog von etwa 20 Fragen zum Lernalltag ausfüllen, den ich bis zur nächsten Stunde auswerte. Auch aus Zeugnissen und schriftlichen Arbeiten mache ich mir ein Bild über die Probleme beim Lernen. 
Mich interessiert, wo und wann die Schülerin oder der Schüler erfolgreich sind, wie sie ihre Fähigkeiten anwenden, wie sie mit Erfolg und Misserfolg umgehen. Ich erfrage z. B., wo, wann und in welcher Reihenfolge Hausaufgaben gemacht werden, ob ein Wochenplan besteht, ob es einen regelmäßigen Arbeitsplatz gibt. 
Wir machen gymnastische Übungen, vor allem die Schreibhaltung ist von Interesse für das weitere Vorgehen. Der Mensch als Ganzes steht im Mittelpunkt meiner Arbeit.

Nach der Auswertung meiner Ergebnisse mache ich im nächsten Schritt Vorschläge zu dem Lernprogramm, das ich für die nächsten vier Stunden durchführen möchte.

 

Erfolgreich lernen

 

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann,

so ist es der Glaube an die eigene Kraft.

 

(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

sinneskanaeleDieser Glaube ist vielen Menschen in der heutigen Zeit verloren gegangen. Dabei ist es in einer Zeit, in der uns täglich immer mehr Wissen zur Verfügung steht, umso wichtiger zu wissen, wie man damit umgeht. Jemand, der Wissen aufnehmen will, sollte über die Kenntnis verfügen, mit welchem seiner/ihrer fünf Sinne er/sie lernt.

Denn der Mensch verfügt von Geburt an über fünf Sinne. Im Verlauf seiner Entwicklung und unter dem Einfluss seiner Umwelt wird er unter diesen Sinnen auswählen. Wie er gewählt hat, zeigt sich an Mimik, Gestik und Körperhaltung. Je mehr Sinne er beim Lernen einsetzt, desto erfolgreicher wird er lernen. Je mehr er sich auf einen Sinn konzentriert, desto größere Probleme wird er je nach Schulart bekommen. Daher ist es hilfreich zu wissen, in welchem seiner Sinne ein Mensch beim Lernen unterwegs ist, wie er lernt. Davon hängt sein Lernerfolg ab; zu wissen, wie man lernt, gibt Sicherheit und Selbstvertrauen.

 

Wer lernt wie erfolgreich?

 

 

Siehe auch:

 

 

Schülerinnen und Schüler
von der ersten bis zur dreizehnten Klasse

Eltern
die ihre Kinder begleiten wollen beim erfolgreichen Lernen

Kolleginnen und Kollegen
v.a. von Grundschule, Hauptschule, Realschule und Gymnasium

angelika schaefer

Angelika Schäfer
Lernen ist Lernbar

 

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